Ausgabe 3/2016 der integration erschienen

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In der aktuellen Ausgabe der integration diskutiert Funda Tekin mögliche Szenarien für die Zukunft der Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien. Nach ihrer Auffassung bedeutet der Brexit kein Ende der europäischen Integration, sondern differenzierte Integration wird hierdurch als ein Strukturmerkmal der EU verfestigt. Iain Begg untersucht die Ursachen des negativen Votums der Briten im Referendum zur EU-Mitgliedschaft und diskutiert dessen mögliche wirtschaftliche Folgen sowohl für die EU als auch für Großbritannien. Lisa H. Anders, Annegret Eppler und Thomas Tuntschew nehmen aktuelle Herausforderungen der europäischen Einigung und die damit einhergehende Frage, ob die Integrationsforschung ihr Untersuchungsobjekt noch angemessen erfassen kann, als Anlass, verschiedene Aspekte einer Konzeptionalisierung europäischer Integration und Desintegration aufzuarbeiten. Roland Sturm gibt einen Überblick über die Veränderungen der politischen Institutionen, Parteien, Verbände und Politiken in Deutschland im Zuge der Einbindung des Landes in die EU. In einer Sammelrezension bespricht Andreas Wimmel Werke zur Rolle nationaler Parlamente im Mehrebenensystem der EU. Für den Arbeitskreis Europäische Integration wird von Konferenzen über EU-Handelspolitik und internationale Finanzausgleichssysteme berichtet.

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