Ausgabe 2/2016 der integration erschienen

In dieser Ausgabe der integration beschreibt Florian Trauner die Versuche der Europäi­schen Kommission, ein neues System für die Verteilung von Flücht­lingen in Europa durch­zu­setzen, um mehr Solida­rität zwischen den EU-Staaten zu erreichen. Burkard Steppacher analy­siert die derzeit schwie­rigen und komplexen Bezie­hungen zwischen der Schweiz und der Europäi­schen Union unter beson­derer Berück­sich­tigung aktueller Trends der schwei­ze­ri­schen Europa- und Innen­po­litik. Ingo Take argumen­tiert für eine besondere Rolle von Europar­teien, um der Depoli­ti­sierung der öffent­lichen Debatte und Resignation vieler Bürger gegenüber der EU-Politik entge­gen­zu­wirken. Waldemar Hummer bewertet die Großbri­tannien zugestan­denen Ausnah­me­re­ge­lungen von der Anwendung des EU-Rechts zur Abwehr eines Brexit als Abkehr von der Jean-Monnet-Methode, die auch für andere EU-Länder attraktiv sein könnten. In einer Sammel­re­zension bespricht Annette Knaut Werke zu Konstel­la­tionen von Raum, Zeit und Ideen des Politi­schen in Europa. Für den Arbeits­kreis Europäische Integration (AEI) wird von Konfe­renzen zu Themen wie Städte und EU-Energie­po­litik im 21. Jahrhundert, wirtschaft­liche und politische Bezie­hungen zwischen der EU und China sowie Heraus­for­de­rungen für Europa und Ostasien in der Weltwirt­schaft berichtet.

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