Alternative Europa! beim Parlamentarischen Europaforum im Bundestag

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Die Frage nach der Zukunft der EU ist in aller Munde. Es wird debattiert und demonstriert: Für weniger Europa, für mehr Europa. Dabei sind sich alle einig, dass wir ein gerechteres Europa brauchen. Nur, wie definieren wir europäische Solidarität? Wer ist bereit diese zu leisten?

Nicht erst die multiplen Krisen der letzten Jahre haben Fragen zur sozialpolitischen Dimension der EU aufgeworfen, sondern bereits zuvor wurde die europäische Integration als neoliberales Projekt kritisiert. Andererseits hat sie substanziell zum Wohlstand in Europa beigetragen und damit soziale Politik auf nationaler Ebene ermöglicht. Heute zweifeln die Bürger Europas aber daran, dass die EU praktikable Antworten auf das zunehmende Wirtschaftsgefälle, auf die hohe Jugendarbeitslosigkeit und die zunehmenden sozialen Verwerfungen formulieren kann und wird. Dies trägt mit zur Europaskepsis bei.

Europa muss auch in der Sozialpolitik leistungsfähiger werden und Antworten auf konkrete Fragen liefern: Welchen Beitrag kann ein soziales Europa zur Zukunft der EU insgesamt leisten? Wie könnte eine europäische Säule sozialer Rechte aussehen? Ergibt ein Sozialprotokoll als Anhang zu den Verträgen Sinn, wenn nicht alle Mitgliedstaaten zu Fortschritten bereit sind? Braucht Europa eine Sozialpolitik wie zum Beispiel eine europäische Arbeitslosenversicherung, um auch in den Augen der BürgerInnen an Legitimität zu gewinnen? Müssen die Rechte von UnternehmerInnen und Unternehmensverbänden auf der einen und ArbeitnehmerInnen und Gewerkschaften auf der anderen Seite gestärkt werden? Wie viel Solidarität brauchen wir in Europa und wo liegen ihre Grenzen?

Wir, die Parlamentariergruppe der Europa-Union Deutschland, das Institut für Europäische Politik und die Jungen Europäischen Föderalisten Deutschland, laden dazu ein, die soziale Dimension Europas mit folgenden Gästen zu diskutieren:

Gerne begrüßen wir Sie im Deutschen Bundestag. Melden Sie sich zur Teilnahme bitte auf der Webseite der JEF an.

Hinweis: Um zur Veranstaltung im Deutschen Bundestag zu gelangen, benötigen Sie ein amtliches Personaldokument.