Abschlusskonferenz des Projekts MIDEU in Chisinau

Am 14. Dezember  2017 fand die Abschlusskonferenz des MIDEU Projekts zum Thema “Towards a Civic Identity in the Republic of Moldova” statt. Über 80 Teilnehmer diskutierten ihre Sichtweisen zur Frage, wie die inter-ethnischen Beziehungen in der Republik Moldau gestärkt werden könnten und wie das Konzept der „staatsbürgerlichen Identität“, das auf gleichen Rechten aller in Moldau lebenden Bürger beruht, gefördert werden könnte.

Zur Konferenzeröffnung sprachen Botschafterin Dr. Julia Monar (Botschaft der Bundesrepublik Deutschland), Dumitru Diacov, Abgeordneter des moldauischen Parlaments  und Ehrenvorsitzender der Demokratischen Partei sowie Sergiu Mihov,  Leiter des Referats für Europarat und Menschenrechte des Ministeriums für Auswärtige Beziehungen und Europäischen Integration.

Auf den drei thematischen Panels wurden die regionalen Besonderheiten des Diskurses zu Identität und Inklusion diskutiert sowie die Frage, inwiefern das Konzept der „staatsbürgerlichen Identität“ die Polarisierung der Identitätsfrage in Moldau entschärfen könnte. Des Weiteren wurden konkrete Politikvorschläge mit Politikern, Vertretern von Medien, der Zivilgesellschaft sowie der in Moldau aktiven internationalen Gemeinschaft diskutiert.

Michael Scanlan, Leiter der OSZE Mission in Moldau, dankte den Projektpartnern für die Gelegenheit seine Einschätzung zur den jüngsten Entwicklungen in Moldau teilen zu können. Er betonte die Bedeutung die Arbeit auf lokaler Ebene fortzusetzen, um die Umsetzung der Strategie für die Stärkung der interethnischen Beziehungen (2017-2027) zu unterstützen.

Die Konferenz wurde im Rahmen des Projekts zur “Stärkung der nationalen Identität der Republik Moldau im Kontext des EU-Assoziierungsprozesses” abgehalten. Das Projekt wird vom Institut für Europäische Politik (IEP) in Zusammenarbeit mit seinen moldauischen Partnern, dem Institute for Strategic Initiatives (IPIS) und dem Institute for European Policies and Reforms (IPRE), mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts durchgeführt.


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