IEP schließt die Trainingsreihe für Finanzaufsichtsbehörden in der Ukraine ab

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Der fünfte und letzte Workshop zur Umsetzung des EU-Acquis im Bereich Finanzdienstleistungen in der Ukraine fand vom 22. bis 24. November in Kiew statt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Nationalbank der Ukraine (NBU) und staatlichen Finanzaufsichtsbehörden setzten ihre Arbeit an den wichtigsten EU-Finanzrichtlinien fort und präsentierten das Endergebnis der Trainingsreihe.

Gemeinsam mit Frau Ana Šabić (Kroatische Nationalbank) arbeitete die Gruppe intensiv an den bevorstehenden Veränderungen der Wirtschafts- und Währungsunion. Darüber hinaus überprüften alle Teilnehmer die Bestimmungen zur Unabhängigkeit der Zentralbank, die der Schlüssel für Preisstabilität sind.

Bei der Umsetzung des Assoziierungsabkommens zwischen der EU und der Ukraine ist jedoch eine weitere Koordinierung der Rechtsangleichungsverfahren erforderlich. Nach einer Simulation unter der Leitung von Anne Bercio (IEP) wurde eines der Ergebnisse der Trainingsreihe vorgestellt: ein Koordinierungsschema für alle ukrainischen Akteure für die Umsetzung von Kapitel 6 „Finanzdienstleistungen“ der Vertieften und Umfassenden Freihandelszone (DCFTA).

Der zweite Tag des Trainings war den EU-Rechtsvorschriften zur Bekämpfung von Geldwäsche gewidmet. Gemeinsam mit Frau Marcela Kir (Kroatische Nationalbank) setzten die Teilnehmer die Vorbereitungen für eine rechtzeitige Umsetzung der AML-Richtlinie fort.

Zum Abschluss der Veranstaltung präsentierte die Gruppe ihre Trainingsergebnisse der EU-Abteilung der NBU, vertreten durch Frau Lyudmila Labur (NBU und GIZ EU Trainer Alumna) und Herrn Volodymyr Kuchyn (NBU), sowie Frau Olga Stefanishyna (Direktorin GOEEI).

Abschließende Bemerkungen wurden von Frau Bercio und Herrn Kuchyn gegeben, gefolgt von einem kurzen zusammenfassenden Video:


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