WE&EU-Projekt: 3. EU Awareness Workshop in Leova, Moldau

Im Rahmen des Projekts “EU-Assozia­tionen und Wirklichkeit in Moldau (WE&EU)” organi­sierte das Institut für Europäische Politik (IEP) am 03. März 2020 in Zusam­men­arbeit mit dem Institute for European Policies and Reforms (IPRE) und dem Institute for Strategic Initia­tives (IPIS) den dritten EU Awareness Workshop in Leova.

Ziel des Workshops war es, Sachwissen über das EU-Assozi­ie­rungs­ab­kommen zu vermitteln, um bestehenden Mythen und Fehlin­for­ma­tionen entge­gen­zu­wirken sowie über EU-finan­zierte Projekte in der relevanten Region und spezi­fische Förder­mög­lich­keiten zu infor­mieren. An der Veran­staltung in Leova nahmen 20 Teilnehmer*innen teil, darunter Vertreter*innen der lokalen Behörden, Jugend sowie organi­sierten Zivil­ge­sell­schaft.

Im ersten Teil des Workshops wurden die Teilnehmer*innen über die wichtigsten Bestim­mungen des EU-Moldau Assozi­ie­rungs­ab­kommens sowie über die fünfjährige Bilanz der Umsetzung infor­miert. In diesem Kontext wurden in zwei Projekt­videos beispiel­hafte Erfolgs­ge­schichten der EU-Unter­stützung in Moldau präsen­tiert (siehe IPRE-Video und IPIS-Video). Im zweiten Teil wurden die im Rahmen des Projekts erstellen Fact-Sheets zur Visali­be­ra­li­sierung sowie zur Umsetzung des Handels­ab­kommens mit der EU vorge­stellt und disku­tiert, um Mythen­bildung und Fehlin­for­ma­tionen in diesen Bereichen vorzu­beugen. Des Weiteren wurde erläutert, wie durch die kommunale Zusam­men­arbeit EU-Förder­gelder besser genutzt werden können, um die regionale Entwicklung in Moldau zu fördern. In diesem Rahmen wurde auch auf die Unter­stützung durch das LEADER-Programm einge­gangen, durch die auch die Zusam­men­arbeit zwischen Bürger*innen und lokalen Behörden gefördert werde. Im letzten Teil des Workshops wurde mit den Teilneh­mer’innen disku­tiert, wie die Handlungs­fä­higkeit der lokalen Gemeinde weiter gestärkt werden können.


Das Projekt “WE&EU: EU-Assozia­tionen und Wirklichkeit in Moldau” zielt darauf ab, einen wesent­lichen Beitrag zur Überwindung der gesell­schaft­lichen Trenn­linien in Moldau in Bezug auf den Annähe­rungs­prozess der EU zu leisten, indem ein infor­mierter inner­ge­sell­schaft­licher Dialog über die spezi­fi­schen Inhalte und grund­le­genden Werte des Assozi­ie­rungs­ab­kommens und die konkreten Vorteile der Moder­ni­sierung Moldaus im Zuge des Annähe­rungs­pro­zesses der EU gefördert wird. Die Projekt­ak­ti­vi­täten zwischen Juli 2019 und Juni 2020 umfassen Bürger*innendialoge, Workshops, öffent­liche Konfe­renzen und TV-Debatten in verschie­denen Regionen wie Basara­beasca, Orhei, Nisporeni und Ungheni.

Das Projekt wird mit freund­licher Unter­stützung des Auswär­tigen Amtes durch­ge­führt.

Weitere Infor­ma­tionen zum Projekt finden Sie hier.


Bilder