2. WE&EU Awareness Workshop in Ungheni, Moldau

Am 12. Dezember 2019 organi­sierte das Institut für Europäische Politik in Koope­ration mit dem Institute for European Policies and Reforms (IPRE) und dem Institute for Strategic Initia­tives (IPIS) den 2. EU-Awareness-Workshop im Rahmen des WE&EU-Projekts “EU-Assozia­tionen und Wirklichkeit” in Ungheni.

Ziel des Workshops war es, den Teilneh­me­rInnen Fakten­wissen über das EU-Moldau Assozi­ie­rungs­ab­kommen und die Unter­stützung der EU für Moldau zu vermitteln sowie über konkrete Bewer­bungs- und Förder­mög­lich­keiten zu infor­mieren. An der Veran­staltung nahmen rund 40 Personen aus Ungheni teil, darunter Studen­ten­Innen, Lehre­rInnen und Jungun­ter­neh­me­rInnen.

Der Workshop begann mit einer offenen Brain­storming-Session über die allge­meinen Wahrneh­mungen und Assozia­tionen, die die Teilneh­me­rInnen mit der Europäi­schen Union und dem Assozi­ie­rungs­ab­kommen verbinden, was die Grundlage für die anschlie­ßenden Workshop-Teile darstellte. Die zweite Session des Workshops wurde im World-Café-Format abgehalten, um den Teilneh­me­rInnen die Möglichkeit zu bieten vier ausge­wählte Themen in Klein­gruppen mit den Projekt­ex­per­tInnen zu disku­tieren: Grund­lagen des Assozi­ie­rungs­ab­kommens zwischen der Republik Moldau und der Europäi­schen Union; Auswir­kungen der tiefen und umfas­senden Freihan­delszone (DCFTA); Verbes­se­rungen für die moldaui­schen Bürge­rInnen in Bezug auf Menschen­rechte und Rechts­staat­lichkeit durch die Bestim­mungen des Assozi­ie­rungs­ab­kommens sowie das Erasmus+ Programm in Moldau und Bewer­bungs­mög­lich­keiten für Studen­tInnen. In der dritten Session des Workshops infor­mierte eine Vertre­terin der EU-Delegation in Moldau die jungen Teilneh­me­rInnen über die verschie­denen Dimen­sionen der EU-Unter­stützung für Moldau und über spezi­fische Förder­mög­lich­keiten in der Region.


Das Projekt “WE&EU: EU-Assozia­tionen und Realität in Moldau” zielt darauf ab, einen wesent­lichen Beitrag zur Überwindung der gesell­schaft­lichen Trenn­linien in Moldau in Bezug auf den Annähe­rungs­prozess der EU zu leisten. Hierzu wird ein infor­mierter inner­ge­sell­schaft­licher Dialog über die spezi­fi­schen Inhalte und grund­le­genden Werte des Assozi­ie­rungs­ab­kommens und die konkreten Vorteile der Moder­ni­sierung Moldaus im Zuge des Annähe­rungs­pro­zesses der EU gefördert. Die Projekt­ak­ti­vi­täten zwischen Juli 2019 und Juni 2020 umfassen Bürger­dialoge, Workshops, öffent­liche Konfe­renzen und TV-Debatten in verschie­denen Regionen wie Basara­beasca, Orhei, Nisporeni und Ungheni.

Das Projekt wird mit freund­licher Unter­stützung des Auswär­tigen Amtes durch­ge­führt.

Weitere Infor­ma­tionen zum Projekt finden Sie hier.


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