Die Doktorandin an der Berlin Graduate School for Transnational Studies untersucht in ihrem Text die besonderen politischen Gegebenheiten im nördlichen Kosovo: Aufgrund der serbischen Bevölkerungsmehrheit in diesem Gebiet reklamiert Serbien es als ein Teil seiner Republik und hat hier eine Parallelverwaltung etabliert. Dies kollidiert jedoch mit dem Aufbau von kosovarischen Behörden. Eine Beilegung des Konflikts um den Nordkosovo ist entscheidend für die weiteren Verhandlungen um einen EU-Beitritt sowohl des Kosovo als auch Serbiens. Pente formuliert sieben Empfehlungen für die weitere Vorgehensweise der EU, die unter anderem einen besonderen Status des Nordkosovo, eine konsequente Anwendung des Konditionalitätsprinzips und eine verstärkte Einbindung der serbischen Bevölkerung befürworten.
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No membership without stability in Northern Kosovo: Seven recommendations on how to achieve it
Imke Pente (April 2012)













